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Andromeda - die Hintergrundstory Der Anfang Mehr als 14.000 Jahre vor dem Beginn der Storyline, entdeckte eine außerirdische Rasse vom Planeten "Tarn Vedra" eine Lösung für interstellare Reisen: Den Slipstream. Sie nutzten die Graviton-Stränge zwischen Solarsystemen und entwickelten Generatoren, die es Raumschiffen erlauben würden, mittels einer anderen Raumdimension entlang dieser Stränge zu reisen. Auf diese Art konnte ein Schiff verschiedene Galaxien in kurzer Zeit erreichen. Die Vedraner entschieden sich, ihre Technologie zu teilen und gründeten das 'System's Commonwealth' - eine Zivilisation, die später 3 Galaxien umspannen würde: Die Milchstraße, Triangulum und Andromeda. Das Commonwealth wurde zu einer multikulturellen Gesellschaft, die viele verschiedene Rassen unter einer politischen Administration vereinigte. Es galt lange Zeit als die größte Zivilisation der Geschichte mit über einer Million Mitgliedswelten. Das Commonwealth verfügte auch über eine eigene militärische Einheit, um es vor Bedrohungen zu schützen: Die Ehrengarde. Ausgerüstet mit einer Flotte von tausenden von Schiffen besaß die Ehrengarde die fortschrittlichste Technologie der drei Galaxien, darunter empfindungsfähige Raumschiffe mit einer hochentwickelten KI. Eines dieser Schiffe war die Andromeda Ascendant, ein 1,3km langes Schiff der Glorious Heritage Klasse, welche die Flaggschiffe der Ehrengarde repräsentierte. Mit einer Crew von über 4.000 Männern und Frauen ausgerüstet, war Captain Dylan Hunt der neueste kommendierende Offizier des Kriegsschiffs. Der Fall des Commonwealth Trotz der technologischen Vormachtstellung der Ehrengarde, fand sich das nunmehr seit 9.766 Jahren existierende Commonwealth einer Bedrohung ausgeliefert. Eine Rasse mit dem Namen Magog attackierte Mitgliedswelten des Commonwealth ohne jegliche Warnung und tötete die gesamte Bevölkerung. Die Opfer waren insbesondere in den Reihen der Nietzscheaner besonders groß. Bei diesen handelte es sich um eine genetisch aufgewertete menschliche Rasse, die in Stämmen organisiert und Mitglied im Commonwealth war. Die Nietzscheaner lebten streng nach den Philosophien von Nietzsche. Jeder Versuch, den Magog zu folgen und ihren Ursprung festzustellen schlug fehl, die Commonwealth-Schiffe wurden stets zerstört. Als das Commonwealth sich nicht in der Lage sah, die Bedrohung im Kampf abzuwenden, unterschrieb es einen Nichtangriffspakt mit den Magog auf Antares. Obwohl dieser für eine gewisse Zeit den Frieden sichern würde, sorgte der Vertrag für massive Unruhen im Commonwealth. Die Nietzscheaner sahen den Vertrag als ein Zeichen von Schwäche und schmiedeten im Verborgenen Pläne, um das Commonwealth zu übernehmen. Während einer Routinemission wurde die Andromeda Ascendant mit einem Hilferuf in das Hephaistos-System geordert - einer Welt mit größtenteils Nietzscheanischer Bevölkerung, die von einem schwarzen Loch bedroht wurde. Als die Andromeda aus dem Slipstream sprang, wurde sie von 10.000 Nietzscheanischen Schiffen direkt unter Beschuss genommen. Es war ein Hinterhalt, denn die Andromeda konnte aufgrund der Gravitationskräfte des schwarzen Lochs kein Slipstream-Portal öffnen. Ihr Captain, Dylan Hunt, entschied sich die Andromeda zu evakuieren, so dass die Crewmitglieder die Ehrengarde vom Verrat der Nietzscheaner berichten konnten. Um die Andromeda zu retten, versuchte er ein Slingshot-Manöver um das schwarze Loch, einzig unterstützt von seiner Than-Pilotin und der KI der Andromeda. Das Schiff wurde jedoch vom ersten Offizier Gaheris Rhade - selber Nietzscheaner - sabotiert. Dylan gelang es, Gaheris zu töten. Doch die Andromeda driftete so nah an den Ereignishorizont, dass sie für 300 Jahre in der Zeit einfror. Die lange Nacht
Obwohl die Crewmitglieder der Andromeda das Commonwealth warnen konnten, vernichteten im folgenden Krieg beide Seiten gegenseitig ihre Resourcen, was zur Niederlage der Ehrengarde führte. Die Nietzscheanische Flotte war jedoch auch massiv ausgedünnt. Anstatt ein Nietzscheanisches Reich zu gründen, misstrauten die einzelnen Stämme sich und verloren sich in Kämpfen untereinander. The bekannten Welten waren schließlich zerstreut in einem Machtvakuum. Die höher entwickelten Rassen wie die Than oder Perseiden zogen sich zurück und lebten in einer isolierten Gesellschaft. Die Vedraner - Gründer des Commonwealth - schafften es sogar, ihre Heimatwelt Tarn Vedra vom Slipstream zu kappen und wurden so vom Rest des Universums vollständig isoliert. Die meisten Welten litten unter dem Opportunismus und der Machtgier einiger Individuen. Sklaverei, Anarchie und Chaos waren die Kennzeichen der langen Nacht. Andromeda gerettetNach 300 Jahren startete der Frachter Eureka Maru eine Rettungsmission nach Hephaistos. Die Andromeda Ascendant war längst eine Legende geworden und die Eureka Maru auf einer Schatzsuche. Sie fand und barg die Andromeda vom schwarzen Loch, unwissend dass der Captain noch an Bord war. Der Captain der Eureka Maru, Beka Valentine und ihre Crew enterten die Andromeda, um das Schiff zu übernehmen. Mit der Hilfe von Seamus Harper, dem Bordingenieur, erlangten sie Zugriff zu einigen Systemen. Dylan Hunt jedoch befand sich in seinem eigenen Territorium und es gelang ihm, das Schiff zu verteidigen. Bei einer Konfrontation mit Harper erfuhr er, was während der langen Nacht passiert war. Als der Auftraggeber der Eureka Maru realisierte, dass er die Andromeda nicht übernehmen konnte, schob er das Schiff in Richtung des schwarzen Lochs, so dass niemand sonst es bergen könnte. Die Crew der Eureka Maru - betrogen und dem Tode überlassen - tat sich mit Dylan zusammen und fand einen Weg, dem schwarzen Loch zu entkommen. Dylan sah es als seine Pflicht, die Überbleibsel des Commonwealth zu finden und es zu neuem Leben zu erwecken. Es gelang ihm sogar, die Crew der Eureka Maru als seine neue Crew zu rekrutieren. Jene sechs, die zuvor ein Freibeuter-Leben geführt hatten, würden nun zur neuen Crew der Andromeda Ascendant, welche zuvor eine Besatzung von 4.000 trug. Zusammen starteten sie eine scheinbar hoffnungslose Mission...
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